TSG KETSCH e.V. 1902
Wandergruppe
Pfalz: Beliebter Rundwanderweg Wir starten am Parkplatz in der Burgstraße und folgen hier der Wegmarkierung des Zuweg Pfälzer Weinsteig (rot-gelb) und nehmen nach den Treppenanstieg zur Burg hinauf, wobei wir weiterhin dem Zuweg Pfälzer Weinsteig (rot-gelb) folgen.  Die Burgruine Wachtenburg thront heute weit oberhalb des Ortes Wachenheim. 1257 ist die Burg als „veste Wachenheim“ erstmals urkundlich erwähnt worden. Nach bewegter Geschichte wird die Burg 1864 von Ludwig Heim für 8000 Gulden gekauft und 1984 an die Stadt Wachenheim verschenkt. Die dortige „Burgschänke“ lädt zu deftiger Pfälzer Küche ein, lockt im Sommer mit einer großen Aussichtsterrasse und im Winter mit einer gemütlichen warmen Stube.Hinter der Burg folgen wir weiter dem Hauptweg des Pfälzer Weinsteigs (rot-weiß) in Richtung Südwesten (Weinsteig Beschilderung Richtung Bad Dürkheim) bergan Richtung Eckkopf, indem wir vorerst den Treppenanstieg nehmen und schließlich dem ca. 1 km langen, leicht ansteigenden Weg folgen. Hier bietet sich uns immer wieder ein Blick ins Tal. Immer der Markierung Pfälzer Weinsteig folgend gelangen wir zum Rastplatz „grüne Bank“. Von hier aus folgen wir der Markierung rotes Dreieck inks dem aufsteigenden Forstweg nach. Etwa 2 Kilometer später erreichen wir den Eckkopfgipfel. Der Eckkopf ist ein 516 m hoher Berg im Pfälzerwald. Ein 25 m hoher Aussichtsturm in Form einer Stahlkonstruktion wurde im Sommer 1975 von der Verbandsgemeinde Deidesheim errichtet. Er hat eine Aussichtshöhe von 541 m, von wo sich uns eine gute Fernsicht bietet. Bei dem Turm befindet sich eine Gaststätte, die an den meisten Wochenenden und an einigen Feiertagen geöffnet hat. Hier gibt es einfache Pfälzer Küche und frische Kuchen.Nachdem wir ausgiebig den tollen Ausblick genossen haben, gelangen wir vorerst auf dem bereits bekannten Weg (rotes Dreieck) zurück und folgen dann rechts dem Weg mit dem weißen Punkt. Dieser führt uns zuerst über einen Felsenweg mit mittelalterlichem Grenzstein und später weiter über einen Waldweg stetig abwärts. Wir folgen der Wegmarkierung weißer Punkt, bis wir an einer Wegspinne auf den Pfälzer Weinsteig stoßen. Dieser Markierung folgend,  treffen wir schließlich  auf die Heidenlöcher.Die Heidenlöcher liegen auf der Kuppe des Martensberges (347 m) und sind Überreste einer Fliehburg karolingischer oder ottonischer Zeit. Die Fliehburg war von einer ringförmigen Außenmauer mit einem Umfang von 450 m umgeben. Im Inneren befanden sich etwa 80 bis 85 Gebäude aus Bruchsteinen.Wir durchqueren die Anlage indem wir uns leicht rechts halten (immer auf die Wegmarkierung Pfälzer Weinsteig achten, die sich an den Mauerresten befindet) undgelangen nach ca. 500 m steilem Abstieg zur Michaelskapelle. Hier können wir die herrliche Aussicht auf Deidesheim und die Rheinebene genießen. Links neben der Kapelle geht es wieder dem Pfälzer Weinsteig folgend abwärts bis wir einen Waldparkplatz und kurz darauf eine Kreuzung erreichen. Hier treffen wir auf den Wanderweg Deutsche Weinstraße mit der Wegmarkierung grüne Trauben auf weißem Grund, dem wir in nördlicher Richtung folgen. Der Wanderweg Deutsche Weinstraße erstreckt sich von Bockenheim bis Schweigen und schlängelt sich am Rand des Naturparks Pfälzwer Wald entlang durch die Rebenmeerlandschaft. Zwischen Wald und Weinreben wandern wir oberhalb von Forst zurück bis Wachenheim. Dabei bietet sich uns ständig ein toller Blick über die Hänge mit den Weinreben und die umliegenden Dörfer. Am Ortseingang von Wachenheim stoßen wir direkt auf die Burgstraße und haben schon nach wenigen Metern wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz mit der Wandertafel in der Ortsmitte, erreicht. Wir beginnen am Parkplatz am Ende der Mühltalstraße. Hier befindet sich eine Wandertafel, wo wir den Verlauf des historischen Eselswegs und weiterer Wanderwege im Pfälzerwald nachvollziehen können. Hier beginnt auch die Beschilderung, schwarzer Esel auf weißem Grund. Wir wandern los durch das Mühltal und gelangen schon bald zur Waldschenke im Mühltal, wo sich eine erste Rastmöglichkeit bietet. Weiter geht es durchs Kupferbrunner Tal auf einem stetig ansteigenden unbefestigten aber gut begehbaren Waldpfad. Dieser schöne Wanderweg führt uns so immer weiter in den Naturpark Pfälzerwald und es wird immer ruhiger. Während wir unter dem Dächerblatt wandern, nehmen wir um uns herum nur noch die Geräusche des Waldes wahr und lassen die Seele baumeln. Der Wanderpfad steigt weiter stetig an und wir gelangen schließlich zu der in den Fels gehauenen Schutzhütte Hohler Fels. Eine Bank bietet Rastmöglichkeit und unser Blick schweift in die Ferne. Eine herrliche Aussicht erstreckt sich über die Dächer des Pfälzerwaldes. Nach dieser kurzen Rast geht es weiter talwärts, bis wir zum Forsthaus Benjental gelangen, wo sich uns die Möglichkeit zur Einkehr bietet. Hier endet die Beschilderung Eselsweg mit dem schwarzen Esel und wir folgen ab hier der Wegmarkierung rotes Dreieck, in Richtung Looganlage. Kurz darauf erreichen wir auch schon das "Alte Jagdhaus Looganlage", eine weitere Möglichkeit sich für den Rest der Tour zu stärken. Weiter geht es, dem roten Dreick folgend, in Richtung Talmühle und Gimmeldingen. Nachdem wir die Talmühle passiert haben, wandern wir entlang eines Teilstücks des Wanderwegs Deutsche Weinstraße mit der Wegmarkierung grüne Traube auf weißem Grund. Wir durchqueren den idyllischen Weinort Gimmeldingen und wandern anschließend am Waldrand entlang, wo unser Blick unterwegs ständig über die Rheinebene schweift. Links von uns befindet sich der Naturpark Pfälzerwald und rechts von uns der herrliche Blick in die Ebene. So gelangen wir, immer der Wegmarkierung Deutsche Weinstraße folgend, zum Waldgasthof Pfalzblick, wo wir nochmals eine herrliche Aussicht genießen und den Tag bei Pfälzer Küche und einer Rieslingschorle ausklingen lassen können. Von hier sind es nur noch wenige Meter zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz in der Mühltalstraße.